Haustiere
Wellensittich Wellensittich
Mit Wellensittichen bin ich praktisch aufgewachsen, da meine Eltern, solange ich zurückdenken kann, schon immer welche hatten. Sie hatten zwar immer nur ein Einzeltier in Pflege, was aber gewisse Vorteile hatte. Da immer jemand aus der Familie zu Hause war, waren die Tiere nie alleine oder gar einsam. Im Gegenteil, die Mehrzahl der Vögel war sogar recht zutraulich. So hatten wir mal einen, der auf dem Finger meines Vaters unter dem laufenden Wasserhahn gebadet hat und es machte ihm einen Heidenspaß. Genauso konnten einige der Tiere sprechen oder täuschend echt das Quietschen von diversen Schranktüren immitieren. Was lag also näher, als dass ich mir nach Einzug in meine eigene Wohnung auch einen Wellensittich angeschafft habe.

Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass ich mich nicht so intensiv wie meine Eltern um den Vogel kümmern konnte und habe deshalb einen Zweiten dazu gekauft. Zu zweit waren sie nun ständig glücklich und zufrieden, am Zwitschern und sich gegenseitig kraulend. Leider sind mir im Laufe der Jahre auch schon zwei Tiere gestorben, obwohl sie noch gar nicht sooo alt waren. Nun ja, damit der Hinterbliebene nicht einsam war habe ich natürlich immer sofort einen neuen “Lebensgefährten” besorgt. Die neuen Bewohner des Käfigs wurden auch immer innerhalb von zwei bis drei Tagen akzeptiert und die Pfeiferei und Schmuserei ging erneut los. Ich möchte meine Vögel nicht mehr missen, auch wenn sie doch schon so einigen Dreck machen (wenn sie in der Mauser sind !!!). Es ist immer etwas los in der Wohnung.
Buffy ist leider am 18.04.2008 plötzlich und unerwartet gestorben...
Wir haben am 22.08.2008 neuen (Familien)- zuwachs bekommen: Erst hatten wir uns geschworen, nie wieder einen Vogel zu kaufen und nun ist Susi doch schwach geworden. Der kleine grüne Kerl saß in der Zoohandlung auf der Stange und hat so witzig ausgesehen, irgendwie konnte sie nicht daran vorbeigehen.
Nun ist Charly bei uns eingezogen, sitzt den halben Tag auf seiner Bambusschaukel und gewöhnt sich an die für ihn fremde Umgebung. Er ist kein bisschen scheu und Markus versucht schon, ihm den ersten Quatsch immer wieder vorzusagen - na das kann ja heiter werden!
Herzlich willkommen, kleiner Charly :-)